Poolvolumen
Berechnet wird mit der tatsächlichen Wassermenge und nicht automatisch mit den vollständigen Außenmaßen des Beckens.
Die richtige Poolsalzmenge ergibt sich nicht aus der Anzahl voller Säcke, sondern aus Poolvolumen, vorhandenem Salzgehalt und dem Zielwert Ihrer Salzelektrolyseanlage. Hier können Sie die benötigte Menge berechnen und Erstbefüllung sowie Nachsalzen korrekt planen.
Einen allgemeingültigen Salzgehalt für alle Salzanlagen gibt es nicht. Maßgeblich ist immer der Zielbereich in der Anleitung Ihrer konkreten Anlage.
Berechnet wird mit der tatsächlichen Wassermenge und nicht automatisch mit den vollständigen Außenmaßen des Beckens.
Bei einer Neubefüllung liegt dieser meist nahe null. Bei bestehendem Poolwasser muss der aktuelle Wert zuerst gemessen werden.
Verwenden Sie ausschließlich den in g/L oder ppm angegebenen Sollbereich des Anlagenherstellers.
Geben Sie das Wasservolumen, den aktuell gemessenen Salzgehalt und den Zielwert Ihrer Salzanlage ein.
Ist das Wasservolumen in der Poolanleitung angegeben, können Sie diesen Wert direkt verwenden. Andernfalls helfen die folgenden Formeln.
Beispiel: 8 m × 4 m × 1,5 m ergeben 48 m³ Wasser.
Beispiel: 4 m × 4 m × 0,785 × 1,2 m ergeben rund 15,1 m³.
12.500 Liter entsprechen beispielsweise 12,5 m³ Wasser.
Da ein Kubikmeter Wasser 1.000 Litern entspricht, lässt sich die benötigte Salzmenge direkt in Kilogramm berechnen.
20 m³ Pool × (3,0 − 0) g/L = 60 kg Poolsalz. Das entspricht 2,4 Säcken à 25 kg. Eingefüllt werden exakt 60 kg und nicht automatisch drei vollständige Säcke.
20 m³ Pool × (3,0 − 2,5) g/L = 10 kg Poolsalz. Die ursprüngliche Gesamtmenge darf nicht erneut eingefüllt werden.
Die Tabelle zeigt reine Rechenbeispiele für Zielwerte von 3 und 4 g/L. Sie legt nicht fest, welcher Zielwert zu Ihrer Salzelektrolyseanlage passt.
| Poolvolumen | Rechenmenge bei 3 g/L | Rechenmenge bei 4 g/L | 25-kg-Gebinde bei 3 g/L |
|---|---|---|---|
| 5 m³ | 15 kg | 20 kg | 0,6 Sack |
| 10 m³ | 30 kg | 40 kg | 1,2 Säcke |
| 15 m³ | 45 kg | 60 kg | 1,8 Säcke |
| 20 m³ | 60 kg | 80 kg | 2,4 Säcke |
| 25 m³ | 75 kg | 100 kg | 3 Säcke |
| 30 m³ | 90 kg | 120 kg | 3,6 Säcke |
| 40 m³ | 120 kg | 160 kg | 4,8 Säcke |
| 50 m³ | 150 kg | 200 kg | 6 Säcke |
Die Gebindeangabe zeigt den rechnerischen Anteil eines 25-kg-Sacks. Kaufen Sie bei Bedarf genügend Säcke, dosieren Sie aber nur die errechnete Kilogrammmenge.
Diese Übersicht zeigt, wie viel Salz benötigt wird, um den vorhandenen Wert um 0,5 oder 1,0 g/L anzuheben.
| Poolvolumen | Anhebung um 0,5 g/L | Anhebung um 1,0 g/L |
|---|---|---|
| 10 m³ | 5 kg Poolsalz | 10 kg Poolsalz |
| 20 m³ | 10 kg Poolsalz | 20 kg Poolsalz |
| 30 m³ | 15 kg Poolsalz | 30 kg Poolsalz |
| 40 m³ | 20 kg Poolsalz | 40 kg Poolsalz |
| 50 m³ | 25 kg Poolsalz | 50 kg Poolsalz |
Vor dem Nachsalzen immer messen. Regen allein entfernt kein Salz. Relevant ist die Verdünnung, wenn Poolwasser überläuft, abgelassen oder durch Frischwasser ersetzt wird.
Nach der Berechnung entscheidet die richtige Anwendung darüber, ob Messung und Salzanlage anschließend zuverlässig arbeiten.
Bei vorhandenem Poolwasser darf der Ausgangswert nicht geschätzt werden. Nutzen Sie ein geeignetes Messgerät oder das vom Anlagenhersteller vorgesehene Messverfahren.
Ziehen Sie den gemessenen Istwert vom Zielwert ab und multiplizieren Sie ausschließlich diese Differenz mit dem Poolvolumen.
Verwenden Sie eine Salzqualität, die für den Betrieb Ihrer Schwimmbad- und Salzelektrolyseanlage vorgesehen ist. Produkt- und Anlagenhinweise müssen zusammenpassen.
Verteilen Sie die berechnete Menge entsprechend der Herstelleranleitung. Größere Mengen sollten nicht konzentriert an einer einzigen Stelle liegen bleiben.
Lassen Sie die Umwälzpumpe laufen, bis keine Salzkörner mehr sichtbar sind und das Wasser ausreichend durchmischt wurde. Beachten Sie die Startvorgaben Ihrer Salzanlage.
Kontrollieren Sie den Salzgehalt nach vollständiger Lösung und Verteilung erneut. Ergänzen Sie nur dann eine weitere berechnete Teilmenge, wenn der Wert tatsächlich zu niedrig ist.
Die meisten Über- und Unterdosierungen entstehen nicht durch die Formel, sondern durch ungenaue Ausgangswerte.
Kurze Antworten auf typische Fragen zur Berechnung, Erstbefüllung und Nachdosierung.
Das hängt vom Zielwert Ihrer Salzelektrolyseanlage ab. Bei einem Zielwert von 3 g/L werden rechnerisch 3 kg Salz je m³ Wasser benötigt. Bei 4 g/L sind es 4 kg je m³. Diese Werte sind Rechenbeispiele und keine allgemeine Empfehlung.
Poolvolumen in m³ mit der Differenz zwischen Zielwert und gemessenem Istwert in g/L multiplizieren. Ein 20-m³-Pool, der von 2,5 auf 3,0 g/L angehoben werden soll, benötigt rechnerisch 10 kg Poolsalz.
Nein. Dosiert wird die berechnete Kilogrammmenge und nicht die Anzahl vollständiger Säcke. Eine verbleibende Teilmenge kann trocken und entsprechend den Produktangaben gelagert werden.
Nicht zwingend. Auch Frisch- oder Füllwasser kann bereits gelöste Salze enthalten. Bei Anlagen mit engem Sollbereich ist eine Messung vor der vollständigen Dosierung sinnvoll.
Nein. Salz wird vor allem mit ausgetragenem Poolwasser entfernt, beispielsweise durch Rückspülung, Teilwasserwechsel oder Überlaufen. Nachgefüllt wird nur die gemessene Fehlmenge.
Geben Sie kein weiteres Salz hinzu. Prüfen Sie den Wert unabhängig und beachten Sie die Anleitung Ihrer Anlage. Ein zu hoher Salzgehalt wird normalerweise durch einen kontrollierten Teilwasserwechsel mit anschließendem Frischwasser-Nachfüllen reduziert.
Verwenden Sie nur eine Salzqualität, die den Anforderungen Ihrer Salzelektrolyseanlage und des Poolherstellers entspricht. Nicht jedes Speise-, Industrie- oder Regeneriersalz ist automatisch für den Poolbetrieb vorgesehen.