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Teich & Koi

Teichsalz bei Koi richtig anwenden – Einsatzbereiche, Grenzen und sichere Kontrolle

K+S Teichsalz kann bei Koi abhängig von Ausgangslage, Wasserwerten und fachlich festgelegtem Ziel unterstützend eingesetzt werden. Es ist jedoch kein allgemeines Medikament und keine pauschale Lösung für Scheuern, Atemnot, Hautveränderungen oder andere Krankheitssymptome. Vor jeder Zugabe müssen Wasserqualität, Fischbestand, möglicher Krankheitsauslöser, vorhandener Salzgehalt und weitere Behandlungen gemeinsam beurteilt werden.

Erst Ursache und Wasserwerte prüfen Auffälliges Verhalten kann durch Wasserprobleme, Parasiten, Verletzungen oder Erkrankungen entstehen.
Zielwert fachlich festlegen Eine Produktspanne ist keine automatische Empfehlung für jeden Koi und jeden Einsatzzweck.
Salzgehalt messen und dokumentieren Vorhandenes Salz bleibt bis zum Wasseraustrag im Teichsystem und muss berücksichtigt werden.
Bei kranken oder deutlich auffälligen Koi nicht auf Verdacht behandeln: Atemnot, Taumeln, Verlust der Schwimmlage, starke Haut- oder Kiemenveränderungen, offene Wunden, anhaltendes Scheuern oder eine schnelle Verschlechterung gehören fachkundig beziehungsweise tierärztlich untersucht.

Diese Punkte vor einer Salzanwendung bei Koi prüfen

Eine kontrollierte Entscheidung beginnt mit der Ausgangssituation und nicht mit einer Dosierungstabelle.

01

Anwendungsgrund

Klären Sie, ob K+S Teichsalz aufgrund einer Produktanleitung, eines bestätigten Nitritproblems, einer fachkundigen Empfehlung oder einer konkret diagnostizierten Belastung eingesetzt werden soll.

02

Wasserqualität

Temperatur, Sauerstoff, pH-Wert, Ammonium beziehungsweise Ammoniak und Nitrit prüfen. Schlechte Wasserwerte können ähnliche Symptome wie Erkrankungen verursachen.

03

Gesamter Besatz

Neben Koi müssen weitere Fischarten, Pflanzen, Schnecken, Amphibien und sonstige Bewohner des Teichsystems berücksichtigt werden.

04

Weitere Behandlungen

Prüfen Sie Medikamente, Desinfektionsmittel, Algenmittel und andere Pflegeprodukte auf mögliche Einschränkungen bei vorhandenem Salzgehalt.

Produktangabe und Behandlungsempfehlung unterscheiden: Der für K+S Teichsalz genannte Bereich von 2 bis 5 kg je 1.000 Liter beschreibt mögliche produktbezogene Konzentrationen. Er legt nicht fest, welcher Wert bei einem konkreten Koi oder Krankheitsbild geeignet ist.

Auffälliges Verhalten nicht vorschnell mit Salz behandeln

Viele sichtbare Symptome sind unspezifisch. Vor einer Zugabe sollten Wasserwerte und mögliche Ursachen systematisch geprüft werden.

Beobachtung Mögliche Ursachen Erster sinnvoller Schritt
Koi schnappen an der Oberfläche Sauerstoffmangel, Kiemenprobleme, Nitrit, Ammoniak, starke Belastung oder Erkrankung. Belüftung sichern, Wasserwerte sofort prüfen und keine unkontrollierte Salzzugabe durchführen.
Koi scheuern sich Parasiten, Haut- oder Kiemenreizung, ungeeignete Wasserwerte oder Fremdstoffe. Wasseranalyse und fachkundige Untersuchung; Scheuern allein ist keine Diagnose.
Koi klemmen die Flossen Stress, Temperaturwechsel, Wasserbelastung, Schmerzen, Infektion oder Parasiten. Teichsystem und weitere Symptome prüfen, betroffene Tiere engmaschig beobachten.
Koi sondern sich ab Schwäche, Verletzung, schlechte Wasserqualität, Infektion oder fortgeschrittene Erkrankung. Fachkundige Beurteilung nicht verzögern; gegebenenfalls separates Beobachtungsbecken vorbereiten.
Hautbeläge oder offene Stellen Verletzung, Parasiten, bakterielle Beteiligung, Pilzbefall oder schlechte Heilungsbedingungen. Abstrich beziehungsweise Untersuchung durch fachkundige Stelle statt Behandlung nach Vermutung.
Taumeln oder Verlust der Schwimmlage Schwere Wasserbelastung, Vergiftung, Sauerstoffmangel oder ernste Erkrankung. Akuter Handlungsbedarf: Wasserwerte, Sauerstoff und fachkundige Hilfe sofort organisieren.

Die Tabelle dient nur der ersten Orientierung. Mehrere Ursachen können gleichzeitig auftreten.

Mögliche Einsatzbereiche von Teichsalz bei Koi

Die folgenden Bereiche beschreiben mögliche fachliche Anwendungen. Sie ersetzen keine Diagnose und keine individuell festgelegte Konzentration.

Osmoregulation und Belastung

Unterstützung in Stresssituationen

Eine fachlich geplante Salzkonzentration kann den osmotischen Aufwand von Süßwasserfischen beeinflussen. Das kann in bestimmten Belastungssituationen unterstützend genutzt werden.

  • Transport oder Umsetzen
  • vorübergehende Belastung
  • fachlich geplante Regenerationsphase
  • engmaschige Beobachtung erforderlich
Chlorid und Wasserqualität

Unterstützung bei Nitritbelastung

Chlorid kann die Aufnahme von Nitrit über die Kiemen beeinflussen. K+S Teichsalz kann daher Bestandteil einer fachlich geplanten Sofortmaßnahme sein.

  • Nitritwert eindeutig bestätigen
  • Sauerstoffversorgung sichern
  • Wasserwechsel und Filter prüfen
  • Ursache des Nitritanstiegs beseitigen
Nur nach genauer Bestimmung

Bestimmte äußere Parasiten

Salz kann bei einigen äußeren Parasiten eingesetzt werden. Empfindlichkeit, erforderliche Konzentration und Dauer unterscheiden sich jedoch je nach Erreger.

  • Parasitenart möglichst bestimmen
  • nicht jeder Erreger reagiert ausreichend
  • Vorbehandlungen berücksichtigen
  • keine unkontrollierten Kurzzeitbäder
Produktbezogener Hinweis: Die Produktinformation von K+S Teichsalz nennt eine mögliche Unterstützung der Schleimhautbildung. Eine stärkere Schleimhautbildung ist jedoch kein Beweis, dass eine Erkrankung behandelt oder beseitigt wurde.

Was K+S Teichsalz nicht ersetzt

Eine Salzanwendung kann nur innerhalb eines funktionierenden Teichsystems sinnvoll beurteilt werden.

Keine Diagnose von Fischkrankheiten Salz zeigt nicht, ob Bakterien, Parasiten, Pilze, Verletzungen oder Wasserprobleme die Ursache der Beschwerden sind.
Kein Ersatz für Sauerstoff Bei Atemnot oder warmem Wasser muss die Sauerstoffversorgung unabhängig vom Salz gesichert werden.
Kein Ersatz für Wasserwechsel Belastete Wasserwerte, Fremdstoffe und gelöste Abbauprodukte werden durch die Salzzugabe nicht entfernt.
Kein Ersatz für Filterpflege Ein gestörter oder überlasteter Biofilter muss technisch und biologisch stabilisiert werden.
Kein Mittel gegen jeden Parasiten Einige Erreger reagieren nur unzureichend oder benötigen eine andere gezielte Behandlung.
Keine pauschale Daueranwendung Salz bleibt im Wasser und kann Pflanzen, weitere Bewohner sowie spätere Behandlungen beeinflussen.

Wasserwerte vor und während der Anwendung kontrollieren

Schlechte Wasserqualität kann Koi unmittelbar belasten und gleichzeitig die Wirkung jeder weiteren Maßnahme schwer einschätzbar machen.

O₂

Sauerstoff

Bei warmem Wasser, hohem Besatz und auffälliger Atmung besonders engmaschig prüfen. Eine zusätzliche Belüftung sollte einsatzbereit sein.

NH₃

Ammonium und Ammoniak

Erhöhte Belastungen können Kiemen und Organismus schädigen. Der giftige Ammoniakanteil hängt unter anderem von pH-Wert und Temperatur ab.

NO₂

Nitrit

Nitrit kann den Sauerstofftransport im Fisch beeinträchtigen. Ein bestätigter Anstieg erfordert sofortige Ursachenprüfung und Gegenmaßnahmen.

pH

pH und Temperatur

Plötzliche Veränderungen belasten Koi und verändern die Wirkung anderer Wasserparameter. Einzelwerte immer im Zusammenhang beurteilen.

K+S Teichsalz macht schlechte Wasserwerte nicht unschädlich: Auch wenn Chlorid die Nitritaufnahme beeinflussen kann, müssen Wasserwechsel, Sauerstoffversorgung, Fütterung, Filterleistung und die Ursache des Nitritanstiegs geprüft werden.

K+S Teichsalz bei einem bestätigten Nitritproblem

Ein Nitritanstieg kann unter anderem bei neuen, gestörten oder überlasteten Filtersystemen auftreten. Salz kann nur ein Teil der Gegenmaßnahmen sein.

Warum Chlorid unterstützen kann

Nitrit und Chlorid konkurrieren bei der Aufnahme über die Kiemen. Ein fachlich eingestellter Chloridgehalt kann deshalb die Nitritaufnahme der Fische begrenzen. Die Vorgehensweise hängt vom gemessenen Nitritwert, der Wasserchemie und dem Fischbestand ab.

Ursache gleichzeitig beheben

Prüfen Sie Biofilter, Pumpen, Durchfluss, Belüftung, Fütterungsmenge, Besatz und mögliche organische Belastungen. Wasserwechsel und Filterpflege bleiben wichtige Maßnahmen. Eine konkrete Salzmenge sollte fachlich festgelegt und anschließend berechnet werden.

Nitritwerte und Testeinheiten genau prüfen: Verschiedene Testsysteme können Nitrit oder Nitrit-Stickstoff anzeigen. Werte dürfen nicht ohne Beachtung der jeweiligen Testanleitung miteinander verglichen werden.

Ganzteichanwendung oder separates Behandlungsbecken?

Die Entscheidung verändert, welche Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen und technischen Bereiche mitbehandelt werden.

Vollständiges Teichsystem

Ganzteichanwendung

Das Salz verteilt sich in Hauptteich, Filter, Leitungen und angeschlossenen Wasserkreisläufen. Betroffen sind alle Fische, Pflanzen und weiteren Bewohner.

  • Gesamtvolumen einschließlich Filter berücksichtigen
  • Salzverträglichkeit des gesamten Besatzes prüfen
  • vorhandenen Salzgehalt messen
  • spätere Medikamente und Wasserwechsel einplanen
Begrenzte und kontrollierte Umgebung

Quarantäne- oder Behandlungsbecken

Ein separates Becken kann den übrigen Teich schonen, benötigt aber ein bekanntes Volumen, sichere Belüftung, stabile Temperatur und engmaschige Kontrolle.

  • Becken vollständig vorbereiten
  • ausreichende Sauerstoffversorgung gewährleisten
  • Sprungschutz und sichere Abdeckung beachten
  • keine hochkonzentrierten Bäder ohne Anleitung
Kurzzeitige Salzbäder sind keine normale Ganzteichdosierung: Hohe Konzentrationen können Koi schnell belasten und erfordern eine genau festgelegte Konzentration, definierte Dauer, dauerhafte Beobachtung und fachkundige Anleitung.

K+S Teichsalz und Medikamente nicht ungeprüft kombinieren

Ein vorhandener Salzgehalt kann für die Auswahl, Dosierung oder Verträglichkeit anderer Behandlungen relevant sein.

Beipackzettel vollständig prüfen Hinweise zu Salz, Wasserhärte, Temperatur, Sauerstoffversorgung und Filterbetrieb beachten.
Salzgehalt mitteilen Tierarzt oder Koifachbetrieb über den gemessenen Salzgehalt und alle bisherigen Zugaben informieren.
Nicht im selben Behälter mischen K+S Teichsalz nicht gemeinsam mit Medikamenten, Desinfektionsmitteln oder Algenmitteln vorlösen.
Filterbetrieb klären Manche Behandlungen verlangen Änderungen am Filter, UV-Gerät oder an der Aktivkohle. Maßgeblich ist die jeweilige Produktanleitung.
Sauerstoff zusätzlich überwachen Erkrankung, warmes Wasser und einzelne Behandlungen können den Sauerstoffbedarf beziehungsweise die Sauerstoffversorgung beeinflussen.
Keine Behandlungsketten nach Gefühl Mehrere Präparate nicht kurzfristig nacheinander einsetzen, ohne Wartezeit und Wechselwirkungen zu klären.

K+S Teichsalz bei Koi in der richtigen Reihenfolge anwenden

Die folgenden Schritte verbinden die koi-spezifische Einschätzung mit Berechnung, Messung und praktischer Zugabe.

01

Koi und Symptome beobachten

Atmung, Schwimmweise, Haut, Kiemen, Fressverhalten, Aufenthaltsort und Dauer der Auffälligkeiten dokumentieren.

02

Wasserwerte vollständig prüfen

Temperatur, Sauerstoff, pH-Wert, Ammonium beziehungsweise Ammoniak und Nitrit kontrollieren, bevor eine Behandlung begonnen wird.

03

Anwendungsgrund fachlich festlegen

Klären Sie, ob K+S Teichsalz tatsächlich geeignet ist und welcher Zielwert für den konkreten Zweck vorgesehen ist.

04

Vorhandenen Salzgehalt messen

Ist bereits Salz im Teich, wird nur die Differenz zum festgelegten Zielwert berücksichtigt.

  • geeignetes Messgerät verwenden
  • Einheit kontrollieren
  • mehrere repräsentative Stellen prüfen
05

Benötigte Menge berechnen

Tatsächliches Teichvolumen, gemessenen Ausgangswert und fachlich festgelegten Zielwert im Teichsalz-Rechner miteinander verrechnen.

06

Gesamten Besatz und Medikamente prüfen

Pflanzen, weitere Fischarten, Wirbellose, laufende Behandlungen und technische Komponenten vor der Ganzteichanwendung berücksichtigen.

07

K+S Teichsalz kontrolliert zugeben

Nur die berechnete Menge verwenden, außerhalb des Teiches portionsweise vorlösen und langsam über mehrere gut durchströmte Stellen verteilen.

08

Durchmischung abwarten und nachmessen

Erst nach vollständiger Lösung und Verteilung den Salzgehalt erneut an mehreren Stellen kontrollieren.

09

Koi und Wasserwerte weiter beobachten

Keine weitere Portion zugeben, wenn Koi auffälliger reagieren oder Messwerte nicht plausibel sind.

Berechnung und praktische Anwendung

Die beiden Arbeitsschritte sind in eigenen Ratgebern ausführlich beschrieben.

Teichvolumen und Fehlbetrag berechnen

Der Rechner verwendet Teichvolumen, gemessenen Ausgangswert und den bereits fachlich festgelegten Zielwert.

Direkt zum Teichsalz-Rechner

Koi während und nach der Anwendung beobachten

Veränderungen müssen immer zusammen mit Wasserwerten, Messzeitpunkt und bereits zugegebener Menge beurteilt werden.

Atmung und Kiemenbewegung Beschleunigte Atmung, Luftschnappen oder Sammeln am Zulauf können auf Sauerstoff- oder Kiemenprobleme hinweisen.
Schwimmweise und Gleichgewicht Taumeln, Drehen, Absinken oder Verlust der normalen Schwimmlage sind deutliche Warnzeichen.
Haut und Schleimhaut Beläge, Rötungen, offene Stellen, sichtbare Parasiten oder ungewöhnlich starke Schleimbildung dokumentieren.
Fressverhalten und Aktivität Futterverweigerung, Absonderung oder deutlicher Aktivitätsverlust können auf eine anhaltende Belastung hinweisen.
Salzgehalt an mehreren Stellen Deutlich abweichende Werte sprechen für unvollständige Lösung oder schlechte Durchmischung.
Wasserwerte und Technik Sauerstoff, Nitrit, Ammonium beziehungsweise Ammoniak, pH-Wert, Temperatur und Pumpenbetrieb weiter kontrollieren.

Wann keine weitere Salzportion zugegeben werden darf

Bei Verschlechterung oder unklaren Messwerten wird die Zugabe unterbrochen und die Ursache geprüft.

Koi zeigen stärkere Atemnot Belüftung sichern, Wasserwerte prüfen und unverzüglich fachkundige Hilfe einholen.
Koi taumeln oder verlieren das Gleichgewicht Keine weitere Zugabe. Salzgehalt, Sauerstoff, Temperatur und mögliche Vergiftung prüfen.
Messwert liegt am oder über dem Zielwert Es wird kein weiteres K+S Teichsalz benötigt. Eine Überhöhung darf nicht durch Nachdosierung verstärkt werden.
Messstellen zeigen stark unterschiedliche Werte Durchmischung abwarten, Umwälzung prüfen und erst danach erneut messen.
Medikamentenverträglichkeit ist ungeklärt Behandlung nicht kombinieren, bevor Produktinformation oder fachkundige Empfehlung vorliegt.
Pflanzen oder weitere Bewohner reagieren auffällig Ganzteichanwendung stoppen und die Verträglichkeit des vollständigen Systems beurteilen.

Häufige Fehler bei der Anwendung von Teichsalz bei Koi

Die größten Risiken entstehen durch eine Behandlung ohne Diagnose, fehlende Messwerte und unkontrollierte Kombinationen.

Scheuern automatisch als Parasitenbefall bewertet Wasserwerte und andere Reizungen wurden nicht geprüft.
Produktspanne als feste Behandlung gewählt Zielwert wurde ohne konkreten Einsatzzweck übernommen.
Vorhandenen Salzgehalt ignoriert Bereits gelöstes Salz wurde bei der Berechnung nicht abgezogen.
Schlechte Wasserwerte mit Salz überdeckt Filter-, Sauerstoff- oder Nitritprobleme blieben bestehen.
Kompletten Teich ohne Besatzprüfung behandelt Pflanzen und weitere Bewohner wurden nicht berücksichtigt.
Medikamente ungeprüft kombiniert Salzgehalt und mögliche Wechselwirkungen waren nicht geklärt.
Salz trocken auf den Teichboden geschüttet Lokal konnten hohe Konzentrationen und Kristallansammlungen entstehen.
Keine Dokumentation geführt Spätere Messwerte und Nachdosierungen waren nicht nachvollziehbar.

K+S Teichsalz passend zur berechneten Menge

Wählen Sie die Gebindegröße erst, nachdem Zielwert, Teichvolumen und vorhandener Salzgehalt geklärt wurden. Geben Sie ausschließlich die berechnete Teilmenge zu.

Einzelgebinde

K+S Teichsalz 12,5 kg

Einzelne 12,5-kg-Einheit für kleinere berechnete Bedarfsmengen, Quarantänebecken oder eine kontrollierte Anwendung in mehreren Portionen.

  • 12,5-kg-Einzelgebinde
  • Granulat
  • laut Produktangabe rückstandslos löslich
  • für Koi- und Zierfischteiche angeboten
K+S Teichsalz 12,5 kg
2 × 12,5 kg

K+S Teichsalz 25 kg

Doppelpack aus zwei separat handhabbaren 12,5-kg-Einheiten für mittlere Koiteiche und entsprechend höhere berechnete Mengen.

  • 25 kg Gesamtmenge
  • zwei einzelne 12,5-kg-Einheiten
  • Teilmengen separat abwiegbar
  • für eine stufenweise Zugabe geeignet
K+S Teichsalz 25 kg
4 × 12,5 kg

K+S Teichsalz 50 kg

Vorratspaket aus vier 12,5-kg-Einheiten für große Koiteiche und hohe, zuvor exakt berechnete Bedarfsmengen.

  • 50 kg Gesamtmenge
  • vier einzelne 12,5-kg-Einheiten
  • separat handhabbare Verpackungen
  • Restmengen trocken verschlossen lagern
K+S Teichsalz 50 kg
Nicht auf ein vollständiges Gebinde aufrunden: Ergibt die Berechnung beispielsweise 11,8 kg, werden 11,8 kg K+S Teichsalz abgewogen. Die restliche Menge bleibt trocken und verschlossen.

Häufige Fragen zu Teichsalz bei Koi

Kurze Antworten zu Einsatzbereichen, Grenzen, Wasserwerten, Parasiten und Medikamenten.

Hilft K+S Teichsalz bei jedem kranken Koi?

Nein. Erkrankungen und auffälliges Verhalten können durch Wasserprobleme, Parasiten, Bakterien, Verletzungen, Vergiftungen oder andere Ursachen entstehen. Eine fachkundige Diagnose hat Vorrang.

Wie viel K+S Teichsalz benötigen Koi?

Die Menge hängt vom tatsächlichen Teichvolumen, vorhandenen Salzgehalt und einem bereits fachlich festgelegten Zielwert ab. Die Produktspanne darf nicht automatisch als Behandlung gewählt werden.

Wo kann ich die benötigte Menge berechnen?

Nutzen Sie den Teichsalz-Dosierungsrechner . Er verrechnet Teichvolumen, gemessenen Ausgangswert und den bereits festgelegten Zielwert.

Kann Teichsalz Koi bei Nitritproblemen unterstützen?

Chlorid kann die Aufnahme von Nitrit über die Kiemen begrenzen. Trotzdem müssen Sauerstoff, Wasserwechsel, Biofilter und die Ursache des Nitritanstiegs gleichzeitig bearbeitet werden.

Hilft K+S Teichsalz gegen Parasiten?

Salz kann gegen bestimmte äußere Parasiten eingesetzt werden. Es wirkt jedoch nicht gegen jeden Erreger und nicht in jeder Konzentration. Eine Erregerbestimmung ist deshalb sinnvoll.

Reicht starkes Scheuern als Hinweis auf Parasiten?

Nein. Scheuern kann auch durch Ammoniak, Nitrit, pH-Veränderungen, Fremdstoffe oder andere Haut- und Kiemenreizungen entstehen.

Kann ich K+S Teichsalz dauerhaft im Koiteich halten?

Eine dauerhafte Konzentration ohne konkreten Anlass ist nicht automatisch sinnvoll. Salz bleibt bis zum Wasseraustrag im System und kann weitere Bewohner sowie Behandlungen beeinflussen.

Kann ich K+S Teichsalz mit Medikamenten kombinieren?

Nur wenn die jeweilige Produktinformation oder eine fachkundige Empfehlung die Kombination erlaubt. Der vorhandene Salzgehalt muss ausdrücklich berücksichtigt werden.

Soll ich bei Atemnot zuerst Teichsalz zugeben?

Nein. Zuerst Sauerstoffversorgung sichern und Wasserwerte prüfen. Atemnot kann auf Sauerstoffmangel, Nitrit, Ammoniak, Kiemenschäden oder Erkrankungen hinweisen.

Ist K+S Teichsalz für einen bepflanzten Koiteich geeignet?

Das hängt von Pflanzenarten, Konzentration, Dauer und weiteren Bewohnern ab. Die Salzverträglichkeit des gesamten Systems muss vor einer Ganzteichanwendung geprüft werden.

Ist ein separates Behandlungsbecken besser?

Es kann das übrige Teichsystem schonen, erfordert aber ein genau bekanntes Volumen, stabile Wasserwerte, starke Belüftung und eine engmaschige Beobachtung des Koi.

Darf ich ein hochkonzentriertes Salzbad durchführen?

Nicht ohne genaue fachkundige Anleitung. Konzentration und Dauer können Koi schnell belasten. Ein Kurzzeitbad ist nicht mit einer normalen Ganzteichanwendung vergleichbar.

Muss der Salzgehalt vor jeder Nachdosierung gemessen werden?

Ja, wenn bereits K+S Teichsalz im System vorhanden sein kann. Ergänzt wird ausschließlich die tatsächliche Differenz zum weiterhin vorgesehenen Zielwert.

Muss nach Verdunstung nachgesalzen werden?

Nein. Bei Verdunstung bleibt das Salz im Teich. Nach dem Auffüllen mit salzfreiem Wasser sollte zunächst gemessen werden.

Wann muss ich die Anwendung abbrechen?

Bei stärkerer Atemnot, Taumeln, Verlust der Schwimmlage, deutlicher Verschlechterung, unplausiblen Messwerten oder ungeklärten Medikamentenwechselwirkungen keine weitere Portion zugeben.

Wie wird K+S Teichsalz richtig in den Teich gegeben?

Die berechnete Menge wird portionsweise außerhalb des Teiches mit Teichwasser vorbereitet und langsam über mehrere gut durchströmte Stellen verteilt. Die vollständige Anleitung finden Sie im Ratgeber zum kontrollierten Aufsalzen .